Gewitter im Kopf: Zunahme von Migräne bei Kindern

Kopfschmerzen im Kindesalter sind keine Seltenheit.

Wenn sich Kinder beim Spielen plötzlich mit schmerzverzogenem Gesicht an den Kopf greifen, ist der Fall meist klar: Der Schädel brummt. 90 Prozent der Kinder unter zwölf Jahren hatten schon einmal Kopfschmerzen – meistens verschwinden diese nach kurzer Zeit. Doch die Tatsache, dass sich die Anzahl der „Brummschädel“-Patienten im Kindesalter in den vergangen 30 Jahren verdreifacht hat, erfüllt Experten mit Sorge. Zwölf Prozent der Schüler leiden unter besonders schmerzhaften Migräneattacken. Insgesamt sind eineinhalb Millionen deutsche Kinder von behandlungsbedürftigen Kopfschmerzen geplagt. Rund die Hälfte der betroffenen Kinder wird auch im Erwachsenen-Alter an Migräne leiden.

Migraene bei Kindern

Ursache in veränderten Lebensumständen

Eine Ursache für die drastische Zunahme sehen Experten darin, dass sich die Lebensumstände der Kinder in den letzten Jahrzehnten stark verändert haben: Statt an der frischen Luft mit Freunden zu spielen, verharren viele Heranwachsende lieber stundenlang vor der Spielkonsole oder dem Fernsehgerät. Hohe Anforderungen in der Schule und im Familienleben setzen den Nachwuchs zusätzlich unter Druck. Mit dem pochenden Schmerz im Kopf gehen oftmals Übelkeit, Konzentrationsschwäche sowie Lärm- und Lichtempfindlichkeit einher. Bei schweren Fällen von Migräne können Kinder aber auch an Lähmungen, Sprachstörungen, Halluzinationen und Taubheitsgefühlen leiden. Schon jedes fünfte Kind im Vorschulalter klagt über gelegentliche Kopfschmerzen. Rund 12 Prozent der Unter-Zwölfjährigen haben Migräne-Erfahrungen. Rund der Hälfte der betroffenen Kinder wird auch im Erwachsenen-Alter an Migräne leiden.
Wann ist eine Therapie nötig?

Ausschlaggebend für die Behandlung ist der Leidensdruck. Also nicht, wie stark die Kopfschmerzen sind, sondern wie stark das Kind darunter leidet und in seiner Entfaltung eingeschränkt ist. Sind Kopfschmerzen stark, lange anhaltend, wiederholt und führen zu häufigen Schulversäumnissen und sind mit der Einnahme von starken Medikamenten verbunden, dann ist eine Langzeit-Therapie angeraten. Bis zur Pubertät steigt, so die Beobachtung, der Leidensdruck bei Mädchen deutlicher an als bei Jungs, während bei jüngeren Kindern keine Unterschiede zu verzeichnen sind.
Typische Kinder-Migräne

Grundsätzlich zeigt Migräne bei Kindern die selben Symptome wie bei Erwachsenen. Allerdings können die Attacken kürzer als die medizinisch geforderte Dauer von vier Stunden sein, manchmal schlafen Kinder sogar während einer Attacke ein und wachen schmerzfrei auf. Ihnen schlägt die Migräne oft auf den Magen, das heißt sie zeigen Begleitsymptome im Magen-Darm-Trakt.

Tipps zur Vorbeugung

* Ermuntern Sie Ihr Kind, an der frischen Luft zu spielen, anstatt nur vor dem Fernseher oder Computer zu sitzen
* Schlafmangel kann bei Kindern Kopfschmerzen auslösen. Achten Sie auf ausreichende Ruhezeiten bei ihrem Kind
* Lassen Sie die Augen ihres Kindes regelmäßig vom Augenarzt überprüfen. Chronische Kopfschmerzen können als Folge eines Sehfehlers auftreten
*

Achten Sie darauf, dass ihr Kind genug trinkt. Als guter Schutz vor Kopfweh eignen sich Tees, Mineralwasser oder frische Säfte.

Was tun bei Kopfschmerzen?

* Bringen Sie ihr Kind in einen abgedunkelten Raum und sorgen Sie für eine ruhige Umgebung
* Legen Sie ihrem Kind einen kalten Lappen auf die Stirn und reiben Sie Schläfen, Scheitel und Nacken sanft mit Pfefferminzöl ein
* Bei wiederkehrendem Schmerz sollten Sie ein Schmerztagebuch führen . Es kann dem Arzt gezielte Informationen liefern und Schmerzquellen aufdecken. Es enthält Angaben zu Symptomstärke, Begleitsymptomen, Auslöser und Auswirkungen und sollten über vier bis sechs Wochen geführt werden.
* Medikamente sollten Sie ihrem Kind nur in Absprache mit ihrem Arzt verabreichen. Aspirin eignet sich wegen seiner Nebenwirkungen nicht für Kinder

Chronischen Schmerzen vorbeugen

Wenn das penetrante Hämmern im Schädel nicht aufhören will und regelmäßig auftritt, ist eine ärztliche Behandlung von Nöten. „Kopfschmerzen sollte man nicht herunterspielen. Je früher man etwas gegen die Schmerzen unternimmt, desto besser stehen die Chancen, dass sie nicht chronisch werden“, meint Jens Christian Berggreen, Gesundheitsexperte für Kinder und Jugendliche beim Deutschen Ring. Bei der Behandlung setzen Ärzte vermehrt auf Therapien ohne Medikamente. Entspannungsverfahren wie die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, autogenes Training, Qigong oder ein spezielles Kopfschmerz-Training lindern den Schmerz genauso gut wie Biofeedback oder eine elektromedizinische Reizstromtherapie mit einem sogenannten TENS-Gerät. Doch die Kosten für diese Behandlungen werden meist nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
Tabletten und Übelkeit

Das Problem vieler Kinder mit Migräne ist, dass ihnen so übel ist, dass sie Tabletten gar nicht schlucken können oder eingenommene Tabletten wieder brechen müssen. Gemeisnam mit dem behandelnden Arzt muss hier nach Lösungen gesucht werden.

Quelle: t-online

Heuschnupfenzeit beginnt

Nun ist es wieder soweit. Die Natur erwacht nach diesem langen Winter. Und das mit vollem Speed. Also auch volle Kraft voraus für Pollen und Co. Und so kitzeln nicht nur Sonnenstrahlen die Nase, sondern auch massenhaft Pollen. Horror für alle Allergiker.

Pollenflug-Kalender

Pollenflug-Kalender


„Der Pollenflug kommt spät, aber mit Macht“, warnt Hans Merk, Präsident des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA). Die Bäume fangen spät an zu blühen, dafür alle auf einmal. Während der Pollenflug in milden Wintern sonst oft schon im Januar beginnt, verzeichneten die Messstationen in diesem Jahr erst Mitte Februar vereinzelt Pollen in der Luft.
Zum verspäteten Flug von Hasel- und Erlenpollen kommt diesmal auch noch eine besonders starke Belastung durch Birkenpollen. Birken setzen alle zwei Jahre besonders viele Pollen frei. 2010 ist solch ein „Mastjahr“.

Etwa jeder vierte Deutsche leidet an Heuschnupfen mit juckenden Augen, Nies-Attacken und triefenden Nasen. Erreicht der Blütenstaub die Augen- und Nasenschleimhäute, bildet der Körper gegen die vermeintlichen „Feinde“ Antikörper und schüttet unter anderem den Botenstoff Histamin aus.

Helfen kann eine Hyposensibilisierung – Allergiker bekommen dabei kleine Mengen der verantwortlichen Allergene verabreicht, ihr Immunsystem gewöhnt sich an sie.

Problem: Damit kann erst NACH der Pollensaison begonnen werden.

Aber mit diesen Mitteln können Sie sich sofort Erleichterung verschaffen:

Praktische Ratschläge:
• Reiben Sie niemals mit den Händen die Augen.
• Gehen Sie nach einem Regen spazieren, dann sind weniger Pollen in der Luft.
• Halten Sie die Fenster geschlossen, lüften Sie nur einmal am Tag, am besten morgens vor 8 Uhr oder abends nach 19 Uhr.
• Schließen Sie auch beim Autofahren die Fenster!
• Waschen Sie sich die Haare vor dem Schlafengehen und legen Sie die Kleidung in einem anderen Raum ab, so bleiben Bett und Schlafzimmer pollenfrei.

Bei schweren Beschwerden helfen am besten Medikamente, die zwar nicht heilen, aber die Symptome lindern. Sinnvoll sind Allergie-Tabletten (Anti-Histaminika), sowie abschwellende Nasensprays aus der Apotheke. In besonders schweren Fällen hilft auch Cortison (als Spray oder Tablette), das es vom Arzt gibt. Tipp, damit das Nasenspray richtig wirkt: Auf die Füße gucken, nicht nach oben. Die linke Hand fürs rechte Nasenloch, die rechte Hand fürs linke Nasenloch nehmen.

Was hilft langfristig?
Am Ende der Pollen-Saison ist eine Hyposensibilisierung (Allergie-Impfung) sinnvoll. Fragen Sie Ihren Arzt, ob Beweise für die Wirksamkeit der jeweils empfohlenen Therapie (gibt es als Spritze, Tabletten oder Tropfen) vorliegen.

Wenn Sie bei sich Allergie-Symptome feststellen: so schnell wie möglich zum Arzt! Denn ohne ausreichende Therapie erkranken laut Allergologen-Verband 40 Prozent der Heuschnupfenpatienten an Asthma, das oft lebenslang bestehen bleibt.

Wird die Heuschnupfenbehandlung von der Kasse bezahlt?
Allergologin Dr. Elke Hippke, Berlin: „Die Heilung mit der spezifischen Immuntherapie schon. Aber alles, was nur die Symptome lindert, wie Antihistaminika, antiallergische Nasensprays und Augentropfen, zahlt der Patient selbst.“

Welche Hausmittel lindern allergische Beschwerden?
Privatdozent Dr. Jörg Kleine-Tebbe von der Deutschen Gesellschaft für Allergie und Klinische Immunologie (DGAKI): „Eine Nasendusche kann Allergene aus der Nase entfernen. Bei Pollenflug nachts die Fenster geschlossen lassen oder ein Pollengitter anbringen.“

Warum irritieren manche Pflanzen unser Immunsystem, andere aber gar nicht?
Dr. Kleine-Tebbe: „Wahrscheinlich ist es die große Menge mancher Pollen, die zu einer Überreaktion führt. Windbestäubende Pflanzen wie Birken, Gräser und Wildkräuter wie der Beifuß produzieren riesige Mengen Pollen, die sie kilometerweit verbreiten müssen. Bei Blütenpflanzen, die von Insekten bestäubt werden, genügen weniger Pollen, die zudem schwer sind und klebrig.“

Kann man Kinder davor schützen, Allergien zu entwickeln?
Dr. Kleine-Tebbe: „Kinder, die auf dem Bauernhof aufwachsen, bekommen seltener Heuschnupfen als Stadtkinder. Welchen Keimen die Kinder aber wann begegnen sollen, um das Risiko für Überempfindlichkeit zu senken, weiß man nicht. Übertriebene Hygiene jedenfalls scheint kein guter Weg. Die Hauptrolle bei Allergien spielt aber wohl die erbliche Veranlagung.“

Wie kann man seine Pollenallergie langfristig bekämpfen?
Dr. Kleine-Tebbe: „Mit einer spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung oder Allergieimpfung genannt. Zunächst wird ein Allergietest gemacht, und dann werden zunächst wöchentliche, ansteigende und später monatliche, große Mengen der verantwortlichen Allergene verabreicht. Das Immunsystem gewöhnt sich dabei an diese. Dadurch nehmen die Allergiebeschwerden ab, und der Betroffene benötigt weniger antiallergische Medikamente. Die dreijährige Dauer stellt sicher, dass der Effekt möglichst lange anhält. So lange sollte der Patient auch durchhalten.“

Können auch alternative Heilmethoden helfen?
Dr. Kleine-Tebbe: „Akupunktur soll eine gewisse vorübergehende Linderung bringen. Ob Verfahren wie Homöopathie, Bioresonanz oder Kinesiologie helfen, ist umstritten. Sie werden jedenfalls von Allergologen nicht empfohlen.“

Was sind Kreuzallergien?
Dr. Kleine-Tebbe: „Ein Beispiel: Das Hauptallergen in Birkenpollen ist ein Stressprotein. Das kommt in ähnlicher Form auch in anderen Pflanzen vor, zum Beispiel auch in Kern- und Steinobst wie Äpfeln, Kirschen und Pflaumen und sogar in Gemüse wie Karotten, Sellerie und Soja. Nach Genuss von rohem Obst oder Gemüse können dann Birkenpollenallergiker lästige, juckende Beschwerden oder Schwellungen im Mund-Rachen-Raum entwickeln. Gekocht wird übrigens alles gut vertragen – da ist das Protein zerstört.“

Quelle: http://www.bild.de/BILD/ratgeber/gesund-fit/2010/03/19/heuschnupfen/birken-pollen-invasion-spaeter-fruehling-laesst-allergien-explodieren.html

Kopfschmerzen: Auch Kindern dröhnt der Kopf

Der unangenehme Schmerz sucht nicht nur Erwachsene und Teenager heim – selbst die Kleinen leiden schon darunter. Und das sogar ziemlich häufig.

Eine britische Studie an 1.000 Teenagern im Alter zwischen 12 und 15 Jahren fand heraus, dass jeder fünfte Jugendliche mindestens einmal pro Woche unter Kopfschmerzen litt. Zehn Prozent der Studienteilnehmer dröhnte der Kopf sogar mehr als zweimal wöchentlich. Was auch die Leistungsfähigkeit in der Schule in Mitleidenschaft zog.

Kopfschmerz bei Kindern, gar nicht so selten

Doch selbst die Kleinsten sind schon von den stechenden Schmerzen im Kopf betroffen. Nach einer finnischen Untersuchung leidet ein Fünftel aller Kinder im Alter von fünf Jahren regelmäßig an Kopfschmerzen – oder sogar an Migräne.

Dies schränkt vor allem Kinder stark in ihrer Lebensqualität ein. Die kleinen Patienten ziehen sich oft aus ihrem sozialen Umfeld zurück: Sie besuchen keine Geburtstagspartys mehr oder nehmen nicht an Schulausflügen teil. Denn die Kleinen wissen, dass diese Aktivitäten anstrengend sind und damit Kopfschmerzen auslösen können.

Doch leider werden Kopfschmerzen bei Kindern oft nicht ernst genommen. Erwachsene können sich häufig nicht vorstellen, dass auch einem Kind schon der Kopf dröhnen kann. Dazu kommt, dass kleine Kinder noch nicht genau sagen können, wo es weh tut, da sie den Schmerz noch nicht lokalisieren können. Und so halten sich die Kleinen oftmals ihren Bauch und meinen eigentlich ihren Kopf.

In vielen Fällen dauert es deshalb sehr lange, bis Eltern mit ihrem Kind einen Arzt aufsuchen und eine Diagnose gestellt wird. Dabei sind Kopfschmerzen und Migräne unter Kindern viel weiter verbreitet als andere Krankheiten, wie beispielsweise Diabetes oder Asthma. Doch diesen wird viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt. In der Studie wurde Kopfweh sogar als der häufigste Grund für Schmerzen genannt.

Artikel gefunden und weiterlesen bei www.baby-und-familie.de

Körper & Seele: Paracetamol lindert auch psychisches Leiden

Das Schmerzmittel Paracetamol hilft nicht nur gegen Kopfweh, sondern scheint auch Herzschmerz und verletzte Gefühle lindern zu können. Das legen zwei Studien eines US-Psychologenteams mit insgesamt 87 Freiwilligen nahe. In beiden Untersuchungen verringerte der Wirkstoff die negativen Gefühle, die durch soziale Ausgrenzung oder eine Zurückweisung hervorgerufen werden. Erklären lässt sich das wohl damit, dass sowohl körperlicher als auch sozialer Schmerz von den gleichen Hirnregionen gesteuert werden. Allerdings sei das kein Freibrief dafür, bei jedem Unwohlsein gleich zur Paracetamol-Tablette zu greifen, betonen die Forscher – zuerst müsse der Effekt in größeren Studien bestätigt und auch besser verstanden werden. Das Team um Nathan DeWall von der University of Kentucky beschreibt ihre Arbeit im Fachblatt «Psychological Science» (Online-Vorabveröffentlichung).

Die Verbindung zwischen körperlichem und psychischem Leid spiegelt sich schon in der Sprache wider: Es gibt ein gebrochenes Bein und ein gebrochenes Herz, verletzte Gliedmaßen und verletzte Gefühle, Hundebisse und bissige Bemerkungen. Zudem sei bekannt, dass die für soziale und physische Schmerzen zuständigen Regionen im Gehirn weitgehend überlappen, erklärt DeWall. Daher sei die Idee naheliegend gewesen, dass ein Wirkstoff, der für das Lindern körperlicher Schmerzen entworfen wurde, auch das Leid einer sozialen Ausgrenzung reduzieren könne. Um das zu testen, ließen er und sein Team 62 gesunde Freiwillige täglich entweder 1000 Milligramm Paracetamol, entsprechend zwei handelsüblichen Tabletten, einnehmen oder zwei wirkstofffreie Placebo-Tabletten. Jeden Abend sollten die Probanden aufschreiben, wie heftig ihnen soziale Probleme zusetzten.

Tatsächlich sank das Ausmaß der verletzten Gefühle in der Paracetamol-Gruppe, nicht aber in der Placebo-Gruppe, berichten die Forscher. Darauf aufbauend entwarfen die Forscher eine weitere Studie mit 25 Freiwilligen, die wiederum ein Placebo oder vier Tabletten Paracetamol täglich einnahmen. Nach drei Wochen nahmen die Probanden an einem Computerspiel teil, das darauf ausgelegt war, ein Gefühl der Zurückweisung bei den Spielern zu erzeugen. Gleichzeitig bestimmten die Forscher per funktioneller Magnetresonanztomografie die Hirnaktivität der Teilnehmer. Auch hier zeigte sich, dass Paracetamol die Reaktion des Gehirns auf die Zurückweisung messbar reduzierte: Zwar leuchteten in beiden Gruppen die Hirnareale auf, die für den emotionalen Anteil von körperlichem Schmerz und das Leid durch soziale Probleme zuständig sind – die Aktivität bei der Placebo-Gruppe war jedoch deutlich höher als bei der Paracetamol-Gruppe.

Das Schmerzmittel scheint also zumindest vorübergehend in der Lage zu sein, das Leid durch soziale Ausgrenzung oder zwischenmenschliche Probleme zu lindern. Da dieses Leid als Auslöser von aggressivem und antisozialem Verhalten gilt, könne der Wirkstoff künftig möglicherweise auch helfen, dadurch entstehende Probleme zu reduzieren. Allerdings sei Paracetamol trotz seiner freien Verkäuflichkeit nicht ungefährlich, betonen die Wissenschaftler mehrmals: Da der Wirkstoff die Leber schädigen kann, sollte man sich bei der Einnahme auf jeden Fall immer genau an die Packungsbeilage halten und unbedingt mit dem Arzt absprechen, ob eine längerfristige Anwendung überhaupt in Frage komme.

Quelle: http://www.netdoktor.de/News/Koerper+Seele-Paracetamol-l-1132014.html

Yogavideo gegen Kopfschmerzen

Entspanne die Stirn und die Augen, entspanne den Nacken, und lasse geistig ganz los. So kannst du mit diesen Yoga Übungen Kopfschmerz vorbeugen und heilen. Du kannst das jetzt gleich ausprobieren, jetzt direkt vorm PC oder deinem Video Player. Genieße Entspannung. Vorgemacht von Yogalehrerin Shankari Kittner, angeleitet von Yoga Therapeutin Mahashakti Engeln, eingeleitet von Sukadev Bretz vom Haus Yoga Vidya Bad Meinberg.

Der gesunde Schlaf – 10 Tipps

Erholsamer Schlaf ist die Grundlage für die Gesundheit. Wer zu wenig schläft, riskiert nicht nur Konzentrationsschwierigkeiten, sondern auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen und andere Leiden. Tipps, wie man zum gesunden Schlaf findet, haben wir hier für Sie aufgelistet.

1. Ruhig, kühl und dunkel
Das Schlafzimmer sollte nicht geheizt sein. Am besten schläft man in einem kühlen Raum. Es sollte so wenig Licht wie möglich ins Zimmer dringen. Ebenfalls notwendig fürs schnelle Einschlafen ist Ruhe im Schlafzimmer.

2. Gemütliches Bett
Die Matratze sollte angenehm und gemütlich sein. Kopf und Rücken müssen unbedingt ausreichend gestützt werden. Der gute Schlaf beginnt also schon beim Matratzenkauf.

3. Schlafzimmer ist kein Wohnzimmer
Auch Körper und Geist sind Gewohnheitstiere. Deswegen sollte man darauf verzichten, im Schlafzimmer zu speisen oder fern zu sehen. Körper und Geist müssen wissen: Hier wird geschlafen!

4. Rhythmus finden
Jeder Mensch hat seinen eigenen Rhythmus. Finden Sie ihn heraus und schlafen Sie zu regelmäßigen Zeiten. Auch am Wochenende sollte man die Zeiten, wenn möglich, einhalten.

5. Feste Rituale
Rituale sind Bestandteil unseres Alltags. Das gilt auch für das Zu-Bett-gehen. Pflegen Sie also Rituale, die dem Körper signalisieren, dass die Bettruhe bevorsteht. Dazu können gehören: baden, meditieren, lesen oder Tee trinken.

6. Kein Sport
Seine Sporteinheiten sollte man nicht zu spät in den Abend verlegen. Kraftraubender Sport sollte nicht in den letzten vier Stunden vor Beginn der Nachtruhe betrieben werden. Entspannende Spaziergänge sind allerdings okay.

7. Auf Genussmittel verzichten
Alkohol, Rauchen, Kaffee und schweres Essen- all das kann das Einschlafen schwierig machen und sorgt zudem für einen unruhigen Schlaf. In den Stunden vor der Nachtruhe sollte man also darauf verzichten. Nach 20 Uhr sollte man nur noch leichte Kost zu sich nehmen.

8. Kein Schlaf am Nachmittag
Wer früh ins Bett möchte, sollte nach 15 Uhr kein Nickerchen mehr halten. Sonst könnte der „Hauptschlaf“ aus den Fugen geraten.

9. Probleme vergessen
Der Arbeitstag geht einem auch nach Feierband oft im Kopf herum. Man grübelt über Probleme. Das kann beim Einschlafen stören. Stressige Gedanken sollte man also abschalten. Vielleicht klappt der Tagebuch-Trick: Einfach die Gedanken aufschreiben und so im Kopf „abhaken“.

10. 20-Minuten-Regel
Wer nach 20 Minuten noch nicht zur Ruhe gekommen ist und permanent nicht einschlafen kann, sollte wieder aufstehen. Am besten liest man in Ruhe noch ein paar Minuten, trinkt einen Tee oder hört ruhige Musik. Auf keinen Fall sollte man arbeiten. Grelles Licht ist außerdem Tabu. Das signalisiert dem Gehirn, dass nun die Wachzeit beginnt.

Quelle: http://www.rp-online.de/beruf/arbeitswelt/Zehn-Tipps-Der-gesunde-Schlaf_bid_22657.html?skip=0&refback=/

Schlafstörungen

Jeder Zweite schläft schlecht

Etwa jeder zweite Deutsche schläft schlecht. 55,4 Prozent berichtete bei einer Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ von Schlafproblemen.

Dahinter verbergen sich ganz unterschiedliche Schwierigkeiten: 40,6 Prozent der Betroffenen schlafen nur schwer ein, 36,4 Prozent gaben an, sie könnten nicht durchschlafen und wachten nachts häufiger auf. Morgens zu früh wach wird der Umfrage zufolge fast jeder Fünfte. 18,6 Prozent berichteten von diesem Problem.
Schlafstörungen
Die Folgen ihrer Schlafstörungen ziehen sich für Viele bis in den Tag: 24,7 Prozent der Betroffenen sagten demnach, sie fühlten sich morgens wie zerschlagen. 19 Prozent erzählten, sie seien tagsüber müde und unkonzentriert. Für die Erhebung befragte der beauftragte Nürnberger Marktforscher GfK 1.950 Personen, darunter 1.081 mit Schlafstörungen.

Quelle: http://www.rp-online.de/wissen/gesundheit/Jeder-Zweite-schlaeft-schlecht_aid_808168.html

Schlaflose Nächte

Letzte Nacht hat der Sandmann anscheinend bei mir total versagt. Oder lag es am Mond, der ein Vollmond werden will? Keine Ahnung. Jedenfalls lag ich so da und es ging mir vieles durch den Kopf.

Dabei fielen mir die Videos wieder ein, die ich zum Thema Maya-Kalender gesehen habe. Nichts, was jetzt mit einer Weltuntergangsstimmung zu tun hat oder sowas, sondern Erklärungen, wieso und wie uns unsere Sonne beeinflusst. Und da ja nun mal der Mond nur so hell und in seiner ganzen Pracht sichtbar ist, wenn die Sonne ihn uns so sehen lassen will, dann könnte es schon Zusammenhänge geben.

Ich habe das jetzt mit ‘könnte’ und etwas vage formuliert, da ich auch nur glauben muss, was erzählt wird. Doch etwas Wahres wird schon dran sein.

Auf der Video-Seite ist das gesamte Gespräch zu finden. Schauen Sie rein und nehmen Sie sich mit, was sein kann oder ist????

Eine gute Zeit

Sonne und Maya

Schwarz und weiss

Was ist schwarz?

Was ist weiss?

Und wo bleiben die vielen Grautöne?

Das Leben ist bunt.

Es ist nicht weiss, es ist nicht schwarz.

Kneifen Sie die Augen ein wenig zusammen und sie sehen die Farben dazwischen. Alle Schattierungen, alle Töne.

Ich liebe dieses Dazwischen. Nicht das Absolute. Es gibt Situationen im Leben, da sehen wir nur schwarz oder nur weiss. Ist so. Doch das vergeht.

Oft reicht schon, die Augen für einen Moment zu schliessen, den Kopf zur Seite zu drehen und die Augen wieder zu öffnen. Kann sein, dass die Sonne blendet. Gut so. Kann auch sein, dass uns ein Lüftchen um die Nase weht.

Jeder Moment hat sein Gutes. Auch wenn wir es erst viel später erkennen.

Zwischenmenschliche Missverständnisse

… als Ursache so manch einer Kopfschmerzattacke.

Ist es Ihnen nicht auch schon einmal so gegangen: Da gibt es ein heftiges „Gewitter“ infolge aller möglichen kommunikativen Missverständnisse zwischen 2 Personen udn anschliessend kommt das „Gewitter“ in den eigenen Kopf. Da donnert es dann und hämmert und klopft. Und irgendwie verbindet man den Schmerz nicht mit dem, was vorher geschehen ist. Oder?

Ich bin heute dankbar, dass ich solche Situationen und Zusammenhänge erkennen kann. Und so auch in der Lage bin, die Missverständnisse soweit auszuräumen oder zurecht zu rücken, dass mir das „Gewitter“ im Kopf erspart bleibt.

Nur so eine Erkenntnis kommt weder automatisch noch so einfach über Nacht.  Das Wissen darum und um die Ursache-Wirkung- Aspekt ist ein entscheidender Schritt in eine Welt ohne diese Kopf- Gewitter.

Was über lange Zeit entstanden ist und ein bestimmtes Muster angelegt hat, vergeht eben auch nicht in 5 Minuten. Doch ich kann jeden ermuntern, den Weg einzuschlagen und ihn zu gehen. Der Lohn ist ein Leben ohne diese Schmerzattacken. Das ist viel viel wert.